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Allgemeine Infos zur Oberfräse

Die Einsatzmöglichkeiten von Oberfräsen sind unglaublich vielseitig. Das liegt an der Vielzahl der unterschiedlichen Fräser die zum Einsatz kommen können. Man unterscheidet dabei die Fräser, die unterschiedliche Profile ins Holz schneiden, und diejenigen, die quasi ins Holz eintauchen und dort entsprechende Ornamente und Ähnliches formen.

Mit der Verwendung einer Oberfräse lassen sich in der Bearbeitung des Werkstücks beliebige geometrische Formen realisieren. Hier wird nicht gesägt, sondern zerspant. Das bedeutet, dass das Holz quasi von überschüssigem Material mit den Fräsköpfen spanweise abgetrennt wird.

Eine Oberfräse ist ein Werkzeug, das freibeweglich ist. Der Elektromotor der Oberfräse ist sehr leistungsstark und hat zwischen 8000 und 30000 Umdrehungen pro Minute.

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Bauliche Bestandteile einer Oberfräse

Die Grundplatte

Es gibt unterschiedliche Bauweisen bei den Oberfräsen, einige verfügen über einen Handgriff, andere wiederum verfügen über 2 Handgriffe. Ein wesentlicher baulicher Bestandteil der Oberfräse ist die Grundplatte, die an Führungssäulen befestigt wird.

Die Beschaffenheit einer solchen Grundplatte kann ein Gleitbelag sein. Es gibt aber  auch Grundplatten mit Kunststoffgleitflächen, die auswechselbar sind.

Allerdings ist es zu empfehlen, dass die Grundplatte aus Metall oder beschichtetem Holz besteht, das gleiche gilt für die verstellbaren Holme und genauso für  die Spannzangen, die ebenfalls aus Metall sein sollten.

An diesen Grundplatten können verschiedene Führungen angebracht werden. Das ist besonders wichtig, um z.B. einen Kurvenanschlag für Kreise oder Kreissegmente befestigen zu können und dann entsprechend zu fräsen.

Aber die Oberfräsen bieten weit mehr Möglichkeiten als nur Kreisformen zu bearbeiten, ebenso lassen sich auch Quadrate oder Ellipsen ausarbeiten. Das sind aber noch immer nicht alle Möglichkeiten, die ein solches Werkzeug bietet, auch Schaftlöcher in den verschiedensten Formen sind möglich. Aber auch Hohlkehlen, Fasen oder Profilierungen an Kanten kann man auf diese Weise fräsen. Außerdem kann man unter Zuhilfenahme verschiedener anderer Zubehörteile, wie z.B. eines Fräsers mit Anlaufring, der mit einer Frässchablone kombiniert ist, beliebig lange Schnitte, egal ob sie gerade oder geschwungen sind, fräsen. Diese Ergänzungen können somit sogar eine Tischkreissäge ersetzen.

Das ist aber noch immer nicht alles: Auch Kantenbearbeitung oder verzierende Gravuren sind möglich. Von vielen Handwerkern wird die Oberfräse auch dazu genutzt, um Nuten für die Verbindungen beim Möbelbau herzustellen.

Für die Handhabung bedeutet das, dass die Grundplatte auf das zu verarbeitende Werkzeug aufgesetzt wird, um so die gewünschten Formen zu erhalten.

 

Die Spannzange

Die unterschiedlichen Fräsköpfe werden in eine sog. Spannzange eingespannt. Einige Modelle werden mit normalem Netzstrom betrieben, andere kann man auch im Akkubetrieb benutzen.

Im Folgenden soll zur Darstellung unterschiedlicher Anwendungsmöglichkeiten noch kurz auf die Spannzangen eingegangen werden, in denen die unterschiedlichen Fräsköpfe arretiert werden.

Welche Größen stehen hier zur Verfügung?

Spannzangen haben unterschiedliche Spannbereiche, diese liegen meist zwischen 6 und 12,7 mm. Gebräuchliche Maße sind 6, 8 und 12 mm, es gibt aber auch Spannbereiche von 4 und 10 mm.

Spannzangen mit einem Durchmesser bis 6 mm werden meistens bei kleineren Fräsern eingesetzt. Größere Fräser benötigen Spannzangen mit 8 oder 12 mm. Bei hochwertigen Oberfräsen liegen meisten verschiedene Spannzangen bei.

Der Fräskopf

Wichtig ist, dass man unbedingt darauf achtet, dass der gewählte Fräskopf auch für die verwendete Fräse geeignet ist und insbesondere, dass der er für den Handvorschub zugelassen ist.

Es gibt aber auch noch weitere Unterscheide bei den Fräsern. Sie sind erhältlich mit und ohne Anlaufzapfen bzw. -rolle. Sie sind für die optimale Kantenführung zuständig, dass bedeutet sie übernehmen die Funktion des Anschlages, um eben genau den Kantenkonturen zu folgen. Also übernehmen sie die Führung der Formfräser.

Bei den Anlaufrollen sind Kugellager integriert. Sie rollen an den Werkstückkanten entlang, das verhindert evtl. auftretenden Brandspuren, falls der Vorschub mal zu langsam sein sollte. Hinzu kommt, dass sie auch auf Kunststoff verwendet werden können. Auf diese Weise kann das Kunststoffmaterial nicht ausversehen geschmolzen werden, falls auch hier der Vorschub mal zu langsam ist. Somit wird also eine Beschädigung des zu bearbeitenden Materials verhindert.

Es versteht sich von selbst, dass für einen problemlosen Ablauf keine beschädigten oder stumpfe Fräser verwendet werden sollten. Das könnte zu starkem Rückschlag während der Fräsarbeiten führen und defekte Teile der Schneide können sich lösen und als wahre Geschosse im Arbeitsbereich herumfliegen.

 

Kennzeichnung der Bohrfräser, was bedeuten die Buchstaben?

Die Verarbeitung der unterschiedlichen Werkstoffe und auch vor allem von Holz erzeugt sehr viel Staub. Es ist daher empfehlenswert, dass der Oberfräser einen Anschluss für einen Staubsauger besitzt. Ein Adapter für den Staubsauger liegt dann ebenfalls bei. Zum einen hat so ein Staubsaugeranschluss den Vorteil, dass die Umgebung nicht über alle Maßen verschmutzt wird und zum anderen erleichtert es erheblich den Umgang mit dem Werkstück selbst, da man auf diese Weise immer eine freie Sicht hat und genau sieht wo man gerade arbeitet.
Mit Hilfe einer Drehzahlvorwahl lässt sich die Drehzahl-Elektronik stufenlos verstellen. Um bei der Verarbeitung von Holz mögliche Verbrennung zu vermeiden, sollte man wissen, dass, je härter das Holz ist, desto geringer die Drehzahl eingestellt werden muss. Darum ist eine stufenlose Drehzahl-Elektronik sehr zu empfehlen.
Bei Holzarten, die nicht gleichmäßig gemasert sind, oder in denen sich sogar Astlöcher befinden, besteht immer das Risiko, dass es zu unterschiedlichen Schnittqualitäten am Werkstück kommen könnte. Um eine einmal gewählte Drehzahl beizubehalten, ist es schön, wenn das verwendete Gerät über eine Constant-Elektronik verfügt. Die einmal eingestellte Belastung wird so konstant gehalten und es kann so eine gleichbleibende Schnittqualität erreicht werden.

 

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Zubehör

Ein solcher Parallelanschlag ist nicht zu unterschätzen, für viele Arbeitsschritte ist er unverzichtbar und vereinfacht die Arbeit erheblich.
Wie zuvor schon einmal erwähnt, benötigen man einen solchen Anlaufring um Konturen zu fräsen und Schablonen folgen zu können.
Dieser wird dringend benötig um die Spannzangen zu öffnen bzw. zu schließen. Dieser Schlüssel ist zwar nur ein kleines Werkzeug, ohne das man aber leider aufgeschmissen ist und nicht mit der Bohrfräse arbeiten kann.
Ein stabiler Koffer zur Lagerung der Oberfräse kann nicht schaden. Das Gerät lässt sich so besser transportieren und ist außerdem optimal gegen Beschädigungen geschützt. Meist sind dies Koffer auch stapelbar.

Welcher Hersteller baut die besten Oberfräsen?

Eine wichtige Frage die sich einigen Handwerkern stellt ist natürlich die des richtigen Herstellers für
die passende Oberfräse. Im Allgemeinen gibt es unzählige Anbieter, bei denen wir auf oberfraesen.info Oberfräse Bosch POF 1200 AEallerdings nur auf die unsere Meinung nach besten eingehen werden. Zum einen stehen bekannte Marken wie Makita, Hitachi aber auch Hilti zur Verfügung. Allerdings mischen auch bekannte Hersteller wie Bosch, Festool oder Einhell mit und ermöglichen den Endkunden ein breites Spektrum an Auwahl. Für jede Preisklasse gibt es natürlich unterschiedliche Allgemeinleistungen der Oberfräse sowie auch dementsprechende Extras bzw. Zubehör. Ein Oberfräsenhersteller auf den wir hier insbesondere eingehen wollen wäre Bosch. Bosch bietet nicht nur elektronische Bohrmaschinen, Schlagbohrmaschinen oder aber auch die dazu passenden Zubehöre für den optimalen praktischen Anwendungsbereich, nein, sie sind auch im Oberfräsen – Sektor sehr gut vertreten und bieten unter anderem die beliebteste Oberfräse für den professionellen oder hauptberuflichen Handwerker, die POF 1400 ACE, an. Neben der klaren Sicht beim Arbeiten mit der Bosch Oberfräse, hat man auch die Möglichkeit eine konstante Schnittqualität aufrecht zu erhalten welche das Endergebnis des zu bearbeitenden Werkstückes natürlich erheblich verbessert sowie zielführend ist. Bosch bietet mit seinen qualitativ hochwertigen Produkten also eine ideale Möglichkeit um anspruchsvolle Arbeiten durchzuführen. Einstellung der Frästiefe, die dauerhafte Anbindung an Strom, die gegebene Sicherheit durch diverse angebrachten Sicherheitsvorkehrungen sowie der allgemeine Komfort des Bedienens eines Bosch Produktes macht ein solches zu einem absoluten Favoriten in der doch sehr großen Auswahl der Oberfräsen.

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Wie den Umgang mit Oberfräse lernen?

Das Bedienen einer Oberfräse soll wie mit jedem anderen Werkzeug, ob elektronisch oder nicht, geübt sein. Der regelmäßige Gebrauch einer Oberfräse verfestigt dadurch natürlich den Umgang mit einer solchen. Doch vor allem als Neuanwender fragt man sich eventuell wie man ein solches Gerät bedienen sollte um damit auch professionell arbeiten zu können. Dafür haben namhafte Hersteller wie Bosch, Hitachi oder auch Hilti diverse Online – Guides (also Bedienungsanleitungen die über das Internet abrufbar sind) erstellt welche in Form von Text aber auch in visueller Form (Videos, etc.) zur Verfügung gestellt werden. Hierbei hat man also die Möglichkeit das Bedienen einer Oberfräse von Grund auf zu erlernen um damit später auch professionell arbeiten zu können. Auch private Personen verwirklichen sich in Heimwerker – Foren mit Ihren eigenen Anleitung sowie Tipps und Tricks welche den Umgang mit einer Oberfräse erheblich erleichtern. Zuletzt gibt es natürlich auch noch das standardisierte Bedienungsheft des jeweiligen Herstellers welches den Anwender Schritt für Schritt für den aktiven Gebrauch/Umgang der Oberfräse einschult. Wie auch bei anderen Werkzeugen ist auch bei der Oberfräse wichtig das man sich vorher ausführlich über den Umgang sowie die Bedienung informiert und sich danach aus sicherheitstechnischen Gründen gegebenenfalls an einem Test-Werkstück herantraut, bevor man eventuell kompliziertere Arbeiten durchführt. Mit dieser beschriebenen Vorgehensweise kann man sich Stück für Stück an das Gerät sowie an den Umgang mit einem solchen gut gewöhnen und tut sich bei späteren aktiven Arbeiten dementsprechend leichter. Vor allem steigt die Selbstsicherheit bezogen auf den Umgang mit dem Gerät, welche bei allen Arbeiten immer vorhanden sein sollte.

 

Wie viel Watt für Oberfräse?

Wie bei allen anderen elektronischen Werkzeugen gibt es auch bei der Oberfräse unterschiedliche Leistungsgrenzen, welche im Allgemeinen in Watt (W) angegeben werden. Für den Heimwerkbereich werden gerne Oberfräsen in einem Bereich von 450 Watt (Motorleistung) aufwärts verwendet. Für das Arbeiten im professionellen Bereich (beruflich: Zimmerer, Holzbau,…) werden schon auf 900 bis 1200 Watt zugegriffen, welches das Gewicht der Oberfräse auf bis zu 3,5kg erhöht (abhängig von der Wattzahl des Motors). Bei den bisherig aufgeführten Produkten handelt es sich um kleine Oberfräsen. Diese sprechen vor allem für den leichteren Umgang beim Bearbeiten von kleinen bis zu mittleren Werkstücken. Auch gibt es die größeren Oberfräsen, bei denen man auch von Handoberfräsen spricht, welche eine Leistung von 1200 bis zu 1600 Watt abgibt. Dabei erhöht sich das Gewicht natürlich auch dementsprechend auf bis zu 5kg, was das Arbeiten natürlich etwas erschwert. Darüber hinaus gibt es auch noch Oberfräsen bzw. Handoberfräsen welche eine Leistung von bis zu 2600 Watt abgeben können. Diese haben ein Gewicht von bis zu 8 kg und werden vor allem für leistungsanspruchsvolle Arbeiten benötigt. Es sei bei der Frage „Wie viel Watt für Oberfräse“ also auf den jeweiligen Anwendungsbereich zu achten. Muss man nur geringe Arbeiten an kleinen Werkstücken vornehmen, so eignet sich eine kleine Oberfräse mit bis zu 1200 Watt. Möchte man allerdings größere Arbeiten bzw. Anpassungen an das jeweilige Werkstück durchführen, so sollte man sich eine Oberfräse mit dementsprechend mehr Watt (bis zu 2600 Watt) zulegen, welche auch Ihr gewünschtes Ziel erreichen kann. Man sollte also vor dem Kauf der passenden Oberfräse auf den gewünschten Anwendungsbereich achten und danach die jeweiligen Watt bestimmen.


Zubehör für eine Oberfräse?

Eine Oberfräse bietet natürlich ein geraumes Spektrum an Zubehör und Extras an, welche das Arbeiten an einem Werkstück ungemein vereinfachen können. So gibt es zum Beispiel einen Fräszirkel mit dessen man vor allem rundliche Formen bzw. Schablonen wie einen Kreis ausfräsen kann. Dabei wird der Fräszirkel einfach an die Fräsvorrichtung der Oberfräse angebracht und kann danach nach Belieben (bis zu 760mm) eingestellt werden. Ebenfalls sehr hilfreich ist das allgemeine Oberfräsen Set, welches verschiedenste Schäfte, Einspannmarkierer aber auch verschiedenste Grundkörper anbietet, welche das Arbeiten mit der Oberfräse massiv vereinfacht. Mit der großen Auswahl bei einem Oberfräsen Zubehörset ist man also für die verschiedensten Anwendungsfälle optimal gerüstet und kann dementsprechendes Zubehör an die Oberfräse anbringen um die Arbeiten professionell durchzuführen. Auch die passenden Kugellager sind bei dem Einsatz einer Oberfräse sicherlich vonnöten. So kommt es dem öfteren vor, dass die Lauf – bzw. Lebenszeit eines Kugellager in der Oberfräse zu Ende geht und ein neues Ersatz schaffen sollte. Dies ist ganz normal und das Austauschen der defekten Kugellager mit einem Neuen gestaltet sich relativ einfach und kann auch als Privatperson mit einer kleinen Internetrecherche einfach durchgeführt werden. Es gibt also für die unterschiedlichsten Arbeiten bzw. Anwendungsbereiche das dazu passende Zubehör. Ob der richtige Fräsaufsatz, ein Fräszirkel oder anderweitige Zubehöre, man kann nahezu jede beliebe Arbeit mit dem dazu passenden Zubehör professionell und vor allem zeitgerecht durchführen.

Welcher Untertisch bei Oberfräsen?

Die Frage nach dem richtigen Untertisch beim Arbeiten mit einer Oberfräse ist eine sehr wesentliche welche wir Ihnen in den nachfolgenden Zeilen versuchen zu erklären. Wie beim Zubehör, gibt es auch bei den Oberfräsen ein sehr großes Spektrum an dazugehörigen Untertischen. Beginnend von Craftsman, wolfcraft aber auch im Selbstbau ist alles möglich. Für den Heimwerker zu Hause könnte der Selbstbau eine durchaus interessante Option sein, welche das Arbeiten nach Fertigstellung eines Tisches natürlich noch zufriedenstellender gestaltet. Falls man diese Zeit allerdings nicht aufbringen kann, um einen Tisch in Marke Eigenbau zu fertigen, so hat man selbstverständlich auch die Möglichkeit um auf einen Fertig-Untertisch zurückzugreifen. Die Preise variieren von Modell zu Modell, Einsteigermodelle gibt es allerdings schon ab 100€. Für das Arbeiten im privaten Bereich als Hobby – Heimwerker werden Untertische in diesem Preissegment aufjedenfall ausreichen. Will man allerdings etwas mehr Wert auf rundum Stabilität sowie allgemein etwas bessere Qualität legen, so sollte man sich eher in Richtung mittleres bis höheres Preissegment bewegen. In diesem genannten Preissegment (150€ – 500€) erhalten sie schon einen optimalen Untertisch, welcher auch für professionelle Zwecke und vor allem für einen öfteren Gebrauch ideal geeignet ist. Abschließend sei zu erwähnen dass man bei der richtigen Auswahl von Untertischen speziell auf das jeweilige Anwendungsgebiet achten sollte. Wenn man also nur gelegentlich Arbeiten mit einer Oberfräse durchführt, bzw. die Werkteile so klein sind dass kein Untertisch notwendig ist, so wird man mit einem Produkt in der unteren Preisklasse sicherlich zufrieden sein. Beim Bearbeiten von größeren Werkstücken, wo die Fräsarbeiten auch gerne mal etwas länger brauchen, empfiehlt sich stattdessen ein etwas größerer und qualitativ hochwertigerer Untertisch, welcher natürlich auch mit dementsprechenden Kosten verbunden ist.

Wofür benötige ich eine Oberfräse?

Nach Einführung in Themen wie „Oberfräse für Heimwerker“ oder auch „Wie viel Watt für eine Oberfräse“ stellt sich natürlich zwangsläufig auch die Frage wofür man überhaupt eine Oberfräse benötigt. Diese Frage ist natürlich berechtigt und widmet sich generell den Neueinsteigern, was den Umgang mit einer Oberfräse angeht. Eine Oberfräse wird generell für das Fräsen bestimmter Formen, Schablonen oder auch für das Bearbeiten von Werkstücken die aus unterschiedlichen Materialien wie etwa Holz oder Kunststoff bestehen, benötigt. Man hat für die bereits genannten Fallbeispiele natürlich auch die Möglichkeit auf Stichsägen oder Sonstiges zurück zu greifen, nur werden solche Werkzeuge nie zur gewünschten Genauigkeit führen, im Vergleich zu einer Oberfräse. Generell sollte man eine Oberfräse bei folgenden zwei Anwendungsfällen benutzen: Man will ein Stück Holz dementsprechend bearbeiten, sodass man später gewisse Formen daraus fräsen kann, welche man für andere Arbeiten verwenden möchte. Beim „ausmerzen“ von Schönheitsfehlern – ja, auch hier kommt die Oberfräse einmal sehr gerne zum Einsatz und bietet mit Ihrer sehr präzisen Fräsführung ein optimales Werkzeug, mit welchen sich sehr genau Arbeiten lässt. Natürlich sind dies nicht die einzigen Anwendungsfälle die man mit einer Oberfräse bewerkstelligen kann, doch wenn eines dieser Punkte auf jemanden zutrifft, so wird die dementsprechende Arbeit mit einer Oberfräse massiv erleichtert. Wenn nur sehr kleine Arbeiten an einer Oberfräse notwendig sind, so kann man natürlich auch auf herkömmliche Werkzeuge zurückgreifen, bei größeren Arbeiten ist allerdings eine Oberfräse nahezu unumgänglich.

 

Was kann man mit Oberfräse fräsen?

Wie bereits erwähnt, kann man mit der Oberfräse sämtliche Holzarten als auch Kunststoffe fräsen bzw. bearbeiten. Beim Holz spielt es dabei keine Rolle aus welcher Art dieses besteht. Alleinig der Durchmesser des Holzes ist das einzige Kriterium auf dass beim Arbeiten mit einer Oberfräse geachtet werden sollte. Ist das zu bearbeitende Holzwerkstück nämlich zu dick (bzw. Durchmesser zu groß) kann ein proffessionelles Bearbeiten eines solchen schnell zu einem größeren Problem werden. Zwischen Ende des Fräsblattes und Anschlag der Oberfräse selbst ist nur eine bestimmte Länge verfügbar, welche man allerdings nicht auf die Gänze ausreizen sollte nachdem von den meisten Herstellern ein Mindestabstand zwischen Anfang und Ende von ca. 5 cm angegeben wird, welchen man einhalten sollte. Dies sollte man nicht unterschätzen, aufgrund der Verletzungsgefahr wenn das zu bearbeitende Werkstück an den Anschlag gerät und durch die „Zick-Zack“ – Bewegung der Oberfräse nach hinten (zum Handwerker) geschleudert wird. Zurück aber nun zur Bearbeitungsmöglichkeit. Neben Holz kann man mit einer Oberfräse natürlich auch noch Kunststoffe bearbeiten. Dabei ist es oftmals aber von Nöten dass man die richtigen Fräsaufsätze benutzt. Prinzipiell ändert sich beim Fräsen von Kunststoff gegenüber Holz nicht sehr viel. Allerdings ist der Widerstand eines zu bearbeitenden Kunststoff Werkstücks oftmals etwas geringer. Aufgrund dessen sollte man mit etwas mehr Gefühl beim Bearbeiten eines Kunststoffteils mit einer Oberfräse an die Sache herangehen. Abschließend sei zu erwähnen dass man mit einer Oberfräse natürlich auch noch andere Werkstücke bearbeiten kann, die oben angeführten allerdings die üblicheren sind und die meisten Oberfräsen auch auf das Bearbeiten solcher ausgelegt sind.

 

Oberfräse richtig einstellen?

Vor dem Bearbeiten eines Werkstückes, egal ob es sich um Holzmaterial oder um ein Kunststoffmaterial handelt, sollte man im vornherein die Oberfräse immer richtig einstellen. Dabei sind folgende Faktoren wichtig: Die Dicke des zu bearbeitenden Werkstücks, die Länge des zu bearbeitenden Werkstücks und natürlich sollte man auch noch den eigenen Umgang mit der Fräsmaschine miteinbeziehen. Bezugnehmend auf die Dicke des Werkstückes sei zu erwähnen dass aufgrund dieser die Oberfräse unterschiedlich hoch eingestellt werden muss. Arbeitet man also mit einem Werkstück welches eine relativ hohe Dicke vorweist, so ist es von Vorteil wenn man die Fräse direkt etwas stärker einstellt, da der Widerstand bei einem solchen doch relativ stärker ist und man ein Brechen der Fräse möglichst verhindern möchte. Bezüglich der Länge ist es auch von Vorteil wenn man die Oberfräse vor Beginn der Arbeit etwas weiter nach vorne einstellt. Somit entsteht mehr Spielraum zwischen Führung der Oberfräse und dem Fräsblatt, was einem das Arbeiten vor allem beim Fräsen von Kurven immens erleichtert. Auch der persönliche Frässtiel ist ein Faktor den man unbedingt mit einfließen lassen sollte bevor man mit der aktiven Bearbeitung eines Werkstückes beginnt. So gibt es zum Beispiel Heimwerker welche es bevorzugen das zu bearbeitende Werkstück nicht auf einen Untertisch zu fräsen und somit mit einer Hand das Werkstück und mit der anderen die Oberfräse halten. Bei dieser Anwendergruppe würde es sich zum Beispiel optimal eignen, wenn auch hier die Länge zwischen Anschlag und Fräsplatz etwas erhöht wird. Dadurch werden etwaige Fehler nicht so gravierend auf das Werkstück übertragen.

 

Oberfräse ohne Tisch?

Beim Fräsen mit einer Oberfräse bestehen prinzipiell zwei Möglichkeiten: Zum einen kann man das zu bearbeitende Werkstück mit einem Untertisch fräsen. Mit dieser Möglichkeit hat man zum einen besseren Halt während des Arbeiten mit einer Oberfräse. Zum anderen bietet ein Untertisch beim Fräsen mit einer Oberfräse mehr Sicherheit, da aktiv mit beiden Händen die Oberfräse bedient werden kann. Ein Untertisch kann allerdings gleich mal auf mindestens 100€ kosten! Welchen dieser Betrag zu hoch ist kann sich entweder einen eigenen Untertisch herstellen oder gänzlich darauf verzichten. Bei der „Self-Made“ Methode gibt es unzählige Anleitungen wie man diesen in schneller Zeit mit einem geringen Budget selbst fertigen kann. Man hat natürlich aber auch die Möglichkeit das Arbeiten mit einer Oberfräse auch ohne Untertisch durchzuführen. Davon wird allerdings dringendst abgeraten. Aufgrund verschiedenster Faktoren (Untertisch vergessen, Zeitstress und keine Zeit den Untertisch anzubringen) arbeiten einige Handwerker sehr gerne ohne Untertisch. Dabei wird meistens das Werkstück mit der einen und die Oberfräse mit der anderen Hand bedient. Aufgrund dessen dass dadurch schnell Verletzungsgefahren auftreten können, wird daher dringends abgeraten ohne Untertisch ein Werkstück zu fräsen. Auch wenn er schnell einmal sehr verlockend wirken mag, so sollte die Sicherheit dann doch immer vorgehen und man sich lieber 5 Minuten Zeit nimmt um eine passende Unterfläche in Form eines Untertisches oder Sonstiges anzubringen und die Arbeit danach sicher durchzuführen. Prinzipiell sei gesagt dass das Arbeiten mit einer Oberfräse auch ohne Tisch möglich ist und in einigen Fällen auch gerne so gemacht wird. Hier spielt allerdings auch Erfahrung seitens des Handwerkers mit und sollte dennoch nicht allzu oft gemacht werden. Aufgrund dessen sollte man also eher auf Nummer sicher gehen und sich die Zeit nehmen einen passenden Untertisch aufzustellen – Safety First!

 

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