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Unabhängig und Informativ.

Oberfräse Aluminium

Eine Oberfräse lässt sich nicht nur für die Bearbeitung von Holz einsetzen. Mit Hilfe einer Oberfräse lassen sich ebenso beispielsweise auch Plexiglas und HPL-Platten bearbeiten. Bei HPL-Platten handelt es sich um einen Verbundstoff aus Papier und Harz, der großem Druck ausgesetzt wird. Auch dieses Material lässt sich problemlos mit der Oberfräse bearbeiten. Allerdings ist es ebenso möglich, Metall und auch Aluminium mit einer Oberfräse zu bearbeiten. Hier gilt es allerdings, verschiedene Dinge zu beachten. Gerade bei der Bearbeitung von Alu ist unbedingt daran zu denken, dass es hier zu einer enormen Wärmeentwicklung kommen kann. Bei einigen Fräsern erhitzt sich bei der Aluminiumverarbeitung das Alu sehr stark und hinterlässt dann in der Folge Rückstände auf den Schneiden des Fräsers.

Das Gehäuse bzw. die Verarbeitung des Gehäuses ist extrem wichtig. Schließlich muss das Gehäuse vor allem Vibrationen standhalten. Viele Oberfräsen sind daher aus Hartmetall gefertigt. Zusätzlich sind sie meisten auch noch mit speziell gehärtetem Kunststoff verkleidet. Hierdurch werden sowohl die Handhabung als auch das Design positiv beeinflusst. Ebenso wichtig ist die Rolle, die die Grundplatte einer Oberfräse spielt. Da hier das jeweilige Werkstück entlang geschoben wird, wie beispielweise das Aluminium, ist es extrem wichtig, dass die Grundplatte exakt und präzise verarbeitet ist, denn nur so kann ein perfektes Fräsergebnis erreicht werden. Daher muss die Grundplatte der Oberfräse genau im rechten Winkel von allen Seiten zur Fräs-Achse stehen. Oberfräsen sind entweder mit einem Handgriff, der als sogenannter Pistolengriff gefertigt ist, ausgestattet, oder aber die Oberfräse ist mit zwei Handgriffen, die jeweils links und rechts an der Oberfräse angebracht sind, ausgestattet. Zwar hat der Pistolengriff den Vorteil, dass er sich bei manchen Fräsarbeiten als äußerst praktisch erweist, aber gerade dann, wenn es sich um die Verarbeitung von Aluminium handelt, hat eine Oberfräse mit beidseitigem Griffstück den Vorteil, dass die Oberfräse noch sicherer und sauberer geführt werden kann. Besonders ein sicherer Halt ist bei solchen Fräsarbeiten sehr wichtig.

Um die Frästiefe exakt einstellen zu können, ist eine Oberfräse mit einer sogenannten Tiefeneinstellung ausgestattet. So lässt sich mit Hilfe einer Skala die exakte Tiefe einstellen. Durch den Feststellknopf lässt sich diese Tiefe arretieren und in der exakten Position halten. So eingestellt und abgesenkt, wird die Tiefe des Fräskopfes festgelegt. Nur so lassen sich entsprechende Fräsergebnisse erzielen. Dank der Skala ist es möglich, den Wert millimetergenau einzustellen. Da die unterschiedlichen Fräsköpfe nicht alle dieselbe Drehzahl benötigen, müssen sie unbedingt mit der erforderlichen Drehzahl betrieben werden. Daher ist bei der Oberfräse die Drehzahlregelung eine sehr wichtige Funktion. Dank dieser Funktion lässt sich die Drehzahl der Oberfräse wahlweise verringern oder bei Bedarf auch erhöhen. Nur so können eventuelle Schäden am jeweiligen Fräskopf verhindert werden. Besonders wichtig ist die Drehzahlregelung vor allem, um die Oberfräse an das jeweilige Werkstück anzupassen, wie beispielsweise bei Aluminium. Ohne eine Spannzange wäre ein Fräsen überhaupt nicht möglich, denn sie ist für die Verbindung zwischen der Motorwelle und dem Fräser verantwortlich. Die Spannzange wird mit Hilfe der Spindelarretierung zum Einsetzen oder zum Wechseln des Fräsers blockiert. Im Anschluss wird mit einem Schraubenschlüssel die Spannzange gelöst. Für die verschiedenen Größen der Fräsköpfe gibt es auch unterschiedliche Spannzangen.

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