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Unabhängig und Informativ.

Oberfräsen Test

Wer häufig mit Holz arbeitet, wird kaum um die Anschaffung und die Verwendung einer Oberfräse herumkommen. Nicht selten werden Nuten oder Falzen benötigt. Genau hier ist entweder eine mobile Oberfräse oder eine Oberfräse, die auf einen Frästisch gesetzt werden kann, nicht nur nützlich, sondern meistens sogar unerlässlich. Gerade wenn es darum geht, Holzwerkstücke miteinander zu verbinden.

In den Oberfräsen Tests verschiedener Portale werden sehr unterschiedliche Kriterien genau unter die Lupe genommen. Angefangen bei der Anleitung, die einer Oberfräse beiliegt. Hier wurde sehr genau geschaut, ob diese Anleitung stimmig ist, und auch, ob sie gerade für den Laien bzw. Hobbyhandwerker gut verständlich ist. In den Tests wurde ebenso genau untersucht, ob hier auch alle vorgeschriebenen Sicherheits- und Warnhinweise enthalten sind.

Beim Fräserwechsel wurde besonders darauf geachtet, ob die Spindelarretierung, leicht erreichbar und vor allem leicht bedienbar ist. Gleiches gilt ebenso für die Spannzangen und ihre Erreichbarkeit. Umständlich zu erreichende Spannzangen können dazu führen, dass das Werkstück ungewollt verrutscht. Bei den Oberfräsen-Tests ist der Hub ebenfalls ein wichtiger Faktor, denn zum einen unterscheidet sich der maximal mögliche Hub der Oberfräsen sehr deutlich und zudem kann bei einigen Geräten die Bedienung sehr schwergängig sein. Des Weiteren spielt die Zuleitung auch eine große Rolle. Ist dieser kürzer als 2 Meter, beschränken sich hier die Arbeitsmöglichkeiten deutlich.

Verschiedene ausgeführte Tests zeigten, wie gut sich die Oberfräsen mit einem kugellagergeführten Abrundfräser an einer geschweiften Kante führen lassen. Ebenso wurde kontrolliert, wie gut die Führung am Parallelanschlag funktioniert.

Bei den Oberfräsen Tests wurde auch ein genauer Blick auf die Sicht, die einem die Oberfräse auf das Werkstück gewährt, untersucht. Leider bieten viele Fräsen entweder wenig oder sogar keine Sicht, zumindest dann, wenn mit montierter Absaugvorrichtung gearbeitet wird. Eine große Ausnahme bildeten hier Festool und auch Hitachi, die eine sehr gute Sicht boten.

Um noch einen besseren Einblick in die Welt der Oberfräsen zu gewähren, sollen noch einige Anhaltspunkte gegeben werden. Oberfräsen mit ca. 450 Watt eignen sich sehr gut für den Heimwerkerbedarf. Ausführungen mit einer Leistung von 900 bis 1200 Watt gehören bereits zu der professionelleren Ausführung. Die ganz leistungsstarken Geräte, die mit 1600 -2600 Watt betrieben werden, sind für echte Profis gedacht.

Die Drehzahl betreffend gilt folgender Leitsatz: „Je höher die Drehzahl, je schneller der Fräsvorgang.“ In der Regel bieten moderne Oberfräsen eine elektronische Drehzahlverstellung an. Das ist sehr sinnvoll, weil so die jeweilige Schnittgeschwindigkeit dem Einsatzzweck angepasst werden kann. Eine Konstant-Elektronik ist in den hochwertigeren Geräten eingebaut. Sie sorgt dafür, dass die Drehzahl auch unter Belastung konstant bleibt oder nötigenfalls sogar nachregelt wird.

Das Gewicht einer Oberfräse sorgt für die notwendige Stabilität, allerdings kann ein zu schweres Gewicht hinderlich beim Arbeiten sein. Ein Gewicht bis 2 kg ist beim Einhandfräsen vertretbar. Dagegen ist ein Gewicht von 3-4 kg bei Zweihandfräsen noch angemessen. Da beim Arbeiten mit Hartholz große Fräsen notwendig sind, ist hier ein Gewicht von 6 bis 8 kg durchaus angemessen.

Die Tauchtiefe oder der Fräskorbhub liegen in der Regel zwischen 35 und 80 mm. Dies ist jedoch nicht mit der Frästiefe zu verwechseln. Diese ist nämlich immer vom jeweiligen Aufsatz abhängig.

Der Absaugadapter ist ebenfalls sehr wichtig, denn beim Fräsen entstehen sehr viele Späne. Er ermöglicht den Anschluss eines Staubsaugers, um die Arbeitsfläche sauber zu halten.

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