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Oberfräsentisch bauen

Ein selbst gebauter Frästisch stellt sicherlich eine gute Ergänzung dar, denn hier gibt es eindeutig die Möglichkeit, den Tisch nach den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen zu fertigen. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es eine ganze Reihe von Teilen ist, die es bedarf, um den eigenen Frästisch zu fertigen. Angefangen mit einer speziell gefertigten Platte, die benötigt wird, um die Oberfräse sowie die Fräsanschläge zu befestigen. Der besondere Vorteil in einem Oberfräsentisch, der selbst gebaut wird, liegt darin, dass man die Möglichkeit hat, selber zu bestimmen, wieviel Stauraum für das eigene Werkzeug vorhanden sein soll. Zudem kann man natürlich auch entscheiden, wo dieser Stauraum genau sein soll. Die Grundvoraussetzung für den Selbstbau ist selbstverständlich das passende Equipment. Hierzu zählen Aluminiumprofilschienen, Federklemmen, Einlegeplatten, Schutzschalter und viel anderes Zubehör für den Selbstbau. Zwar ist ein gewisses handwerkliches Geschick eine Grundvoraussetzung für den Bau eines Oberfräsentisches und bedeutet somit auch eine handwerkliche Herausforderung, dafür hat man aber im Ergebnis einem Frästisch, der seine persönliche Note hat, allein schon deshalb, weil es ein Selbstbau ist.

Letztlich handelt es sich um ein Unikat, das dafür sorgt, dass alles in der gut sortierten Heimwerkstatt einen festen Platz bekommt. Gerade hier ist die Hand-Oberfräse fester Bestandteil des Maschinenparks. Aber wenn es darum geht, kleinere Werkstücke zu bearbeiten, dann offenbart sich die Schwäche einer Hand-Oberfräse. Sobald diese aber in einem Tisch montiert ist, sind auch die kleinsten Werkstücke problemlos und akkurat zu bearbeiten.

Jeder der bisher noch nicht von einem selbst gebauten Oberfräsentisch profitieren konnte, wird vermutlich schon häufiger darauf verzichtet haben, ein Möbelstück selber zu bauen. Allein die Vorstellung, mehrere gefalzte Rahmenteile allein mit einer handgeführten Oberfräse fertigen zu müssen, hat sicher so manch einen abgeschreckt. Ist die Oberfräse dagegen stationär, lassen sich alle diese Arbeiten in sehr kurzer Zeit erledigen. Der Oberfräsentisch sorgt dafür, dass man praktisch Profile in Serie herstellen kann, sobald der Fräser und Anschlag richtig eingestellt sind. Genau diese Arbeiten lassen mit einer stationären Oberfräse in viel kürzerer Zeit erledigen. Und hier ist zu bedenken, dass ein selbst gebauter Oberfräsentisch keinen unbezahlbaren Luxus darstellt.

Im Grunde ist in jedem Baumarkt bereits für wenig Geld das gesamte Material für einen kompakten Frästisch erhältlich. Ganz wichtig ist aber auch, dass man beim Bau seines Oberfräsentisches nicht darauf verzichtet, eine funktionierende Absaugung einzubauen. Nur so wird das Arbeiten mit dem Oberfrästisch dann zur Freude.

Der Vorteil einer Oberfräse und insbesondere eines Oberfräsentisches ist es, dass der erfahrene Heimwerker in der Holzwerkstatt viele Arbeiten mit nur einem Werkzeug erledigen kann. Dazu zählen natürlich Arbeiten wie Fräsen, Falzen, Nuten, Profilieren und Bohren. Allerdings ist es so, dass bei handgeführten Oberfräsen das Arbeitsergebnis selten zu 100% überzeugt. Wenn es auch nur zu einer leichten Schieflage der Fräse kommt, führt das bereits zu unsauberen Kanten. Das macht den Bau eines eigenen Obenfräsentisches so sinnvoll, weil hier ein sauberes Arbeiten garantiert werden kann.

Außer, dass dank eines Oberfräsentisches die Bearbeitung von kleinen Werkstücken mühelos möglich ist, ist die Arbeit an einem Oberfräsentisch auch sehr viel sicherer. Selbstverständlich muss auch bei einem selbstgebauten Oberfräsentisch keinesfalls auf die gewohnten Zusatzfunktionen verzichten. So lassen sich auch hier Schutzschalter, Federklemme und Winkelanschlag mühelos selbst anbringen.

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